Skitouren im Großen Kaukasus - Georgien
- 15. März
- 2 Min. Lesezeit
Von Mitte Jänner bis Anfang Februar war ich mit Freunden in Georgien zum Skitourengehen. Wir entschieden uns für die wilde und abgelegene Region Svanetien mit der Hauptstadt Mestia, die im Großen Kaukasus nahe der georgisch-russischen Grenze liegt. Genauer gesagt verschlug es uns in das kleine Dorf Ushguli – das letzte Dorf, das im Winter noch mit einem 4x4 erreichbar ist.
Wir flogen von München nach Tiflis. Die Übernahme des Mietautos klappte super, und wir konnten gleich im Anschluss die 13-stündige Fahrt nach Ushguli in einem Stück und ohne größere Probleme hinter uns bringen. Es sei gesagt, dass Autofahrten in Georgien ein Erlebnis für sich sind, und wir froh waren, ein gutes geländegängiges Fahrzeug (einen Mitsubishi Pajero bei CSS Cars) gemietet zu haben.

Die Unterkunft in „Babi und Tatas Haus“ war einfach, rustikal, aber sehr herzlich und passte perfekt zum Vibe der Skitouren in dieser Gegend. Die 16-jährige Tochter der Familie spricht perfekt Englisch (eher die Ausnahme in Georgien) und schmeißt den Laden mit viel Engagement. Frühstück und Abendessen sind immer sehr gut, und man bekommt auf jeden Fall genug zu essen ;) WLAN gibt's auch.

Wir unternahmen einige sehr schöne Skitouren und waren dabei fast immer alleine unterwegs. Oft konnten wir die ersten Spuren ins Gelände legen. Die aktuelle Lawinensituation muss man sich selbst erarbeiten. Das Gebiet bietet jedoch zahlreiche Skitourengipfel mit flachem und wenig exponiertem Gelände, sodass man auch bei angespannter Situation defensive Skitouren unter 30 Grad Steilheit machen kann.
Outmap lieferte hierfür sehr gutes digitales Kartenmaterial.
Die Skitouren, die ich in dieser Region gemacht habe, zählen sicher zu den schönsten, die ich bisher erleben durfte, und das Land sowie die Georgier sind auf jeden Fall einen Besuch wert.




















